Aktuelles

24.09.2018

Veranstaltungsreihe zum Tag der Menschenrechte 2018

In Hannover haben sich 2016 auf Initiative von kargah e.V. rund 25 politische und kulturelle Organisationen (auch die Palästina-Initiative Region Hannover) im Rahmen des Tages der Menschenrechte, der jedes Jahr am 10. Dezember stattfindet, zum “Bündnis Hannover – Menschenrechte grenzenlos” zusammengeschlossen, um auf aktuelle Menschenrechtsthemen aufmerksam zu machen.

Vom 07. November bis 12. Dezember 2018 läuft dazu an ganz unterschiedlichen Orten in Hannover ein vielfältiges Programm. Wir zitieren aus dem Vorwort zum Programm:

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“
Vor 70 Jahren wurden dieser und 29 weitere Artikel in der UN-Charta verfasst und von 48 Staaten unterzeichnet – nach dem zweiten Weltkrieg ein hoffnungsvolles Signal für Frieden und Gerechtigkeit! Aber werden die Menschenrechte wirklich konsequent umgesetzt? Kann man mit ihnen für eine gerechte Welt streiten? Wir schauen genau hin und fragen nach. (…) Wir laden Euch ein, mit uns zu diskutieren, Euch zu vernetzen und aktiv zu werden!

Presseerklärung und Veranstaltungsflyer:

Pressemitteilung “Bündnis Hannover – Menschenrechte grenzenlos”

Veranstaltungsflyer mit dem vollständigen Programm

Alle Termine der Veranstaltungsreihe (nur Text)

 


27.08.2018

Presseerklärung der Palästina Initiative Region Hannover zum Tod von Uri Avnery

Die Palästina Initiative Region Hannover verneigt sich vor dem großen israelischen Patrioten Uri Avnery

Nach seinen Erfahrungen mit Verfolgung im nationalsozialistischen Deutschland und seiner Flucht nach Palästina kämpfte er für die Gründung eines neuen Staates für Juden in Palästina. Wie viele junge Leute in der Gründerzeit Israels war er mit Begeisterung dabei, Gesellschaft und Staat besser zu organisieren als im alten Europa. Es sollte ein demokratischer Staat mit gleichen Rechten und Freiheiten für alle seine Bürger sein und gleichzeitig ein sicherer Heimstaat für Juden. Diesem Geist entspricht die Unabhängigkeitserklärung Israels. Uri Avnery war stolz, ein Israeli zu sein. Israel sollte aber auch ein Staat in der Region sein mit guten Beziehungen zu seinen Nachbarn.

Uri Avnery war klar, dass es Frieden und Sicherheit für Israel nur geben kann, wenn es zu einer Verständigung mit den Palästinensern kommt und sie selbstbestimmt in einem eigenen Staat leben können. Uri Avnery hat immer wieder Brücken gebaut und dafür Anfeindungen und gewalttätige Angriffe erfahren. Aber er ist seinen Idealen treu geblieben und hat sich bis zuletzt aktiv für gegenseitiges Verstehen und Verständigung eingesetzt. Wir werden seine pointierten wöchentlichen Kommentare zu aktuellen Ereignissen in Israel sehr vermissen.

Astrid Wortmann
Palästina Initiative Region Hannover

 

Newsletter zur Beendigung der israelischen Besatzung von BIB e.V.

BIB Aktuell #30: Zum Tod von Uri Avnery

In der Nacht vom 19. auf den 20. August ist der israelische Publizist, Politiker und Friedensaktivist Uri Avnery, Gründer der israelischen Friedensorganisation Gush Shalom, im Alter von 94 Jahren gestorben. Wir möchten ihn ehren, indem wir ihn selbst zu Wort kommen lassen. Seit 2008 hat er jede Woche einen Artikel in der israelischen Tageszeitung „Haaretz“ verfasst.

Mit einigen Zitaten aus seinen Beiträgen der letzten drei Jahre möchten wir an seine Persönlichkeit und sein Engagement erinnern. Über die Homepage von Gush Shalom können Sie seine Artikel aus dem Archiv aufrufen.

Am 19. Mai 2018 schrieb er zu den Demonstrationen im Gazastreifen und den gezielten Tötungen von Demonstranten durch israelische Scharfschützen:
„Am blutigen Sonntag dieser Woche, als die Anzahl der getöteten und verwundeten Palästinenser von einer Stunde zur anderen stieg, habe ich mich gefragt: Was hätte ich getan, wenn ich ein 15-jähriger Junge im Gazastreifen gewesen wäre? Ohne zu zögern, gab ich mir die Antwort: Ich hätte mich nahe an den Grenzzaun gestellt und demonstriert und damit jeden Augenblick Leib und Leben riskiert. Wie kommt es, dass ich mir da so sicher bin? Ganz einfach: Genau das habe ich getan, als ich 15 war. Ich war Mitglied der Nationalen Militär-Organisation (der “Irgun”; Anm. v. BIB), einer bewaffneten Untergrundgruppe, die von den Briten als ´terroristisch´ eingestuft wurde.“ – Nachzulesen hier.

Im Jahr davor, am 20. Mai 2017 über den Stand der Knesset:
„Als ich das erste Mal die Knesset betrat, war ich über den niedrigen Standard ihrer Debatten schockiert. Die Reden waren voller Clichés, Platituden und Partei- Slogans, der intellektuelle Inhalt war fast Null. Das war vor 52 Jahren. Unter den Mitgliedern waren David Ben-Gurion, Menachim Begin, Levi Eshkol und mehrere andere ihrer Art. Diese Knesset sieht heute im Rückblick wie ein Olymp aus, verglichen mit der gegenwärtigen Zusammensetzung dieser nicht-illustren Körperschaft. Eine intelligente Debatte in der heutigen Knesset würde wie ein Vaterunser in einer Synagoge wirken. Setzen wir uns damit auseinander: die gegenwärtige Knesset ist voll von dem, was ich parlamentarisches Gesindel nennen würde. Männer und Frauen, mit denen ich keine Tasse Kaffee trinken würde.“ – mehr dazu hier.

Kurz zuvor, am 18. März 2017, nachdem der israelische Soldat Elor Azaria einen schwer verletzten arabischen Angreifer, der hilflos am Boden lag, getötet hatte:
„Er ist vom Militärgericht scharf verurteilt worden, bekam aber nur eine lächerlich leichte Gefängnisstrafe von anderthalb Jahren. Sein nach Publicität-grabschender Anwalt hat Berufung eingelegt. (…) Sarah Netanyahu, die weithin unpopuläre Gattin unseres Ministerpräsidenten, sagte kürzlich in einem Interview: ´Ich glaube, dass die israelische Armee die moralischste Armee in der Welt ist.´ Sie zitierte nur einen israelischen ´Glaubensartikel´, der endlos in allen israelischen Medien, Schulen und politischen Reden wiederholt wird. Einige mögen denken, dass eine ´moralische Armee´ ein Oxymoron ist. Armeen sind von Natur aus unmoralisch. Armeen sind dazu da, Krieg zu führen und der Krieg ist von Grund auf unmoralisch. (…) Die einzige völlig moralische Armee ist die Armee, die keine Kriege führt.“ – nachzulesen hier.

Zuletzt noch etwas vom 2. Mai 2016:
„Nein, es ist nicht “wir” und “sie”. Nicht “wir” – die Guten, die Moralischen, die Richtigen. Oder, um es plump zu sagen: die Großartigen. Die Juden. Und nicht “sie” – die Bösen, die Schlimmen. Um es wieder plump zu sagen: die Verachtenswerten. Ja, die Araber. Wir, die von Gott Auserwählten, weil wir so speziell sind. Sie, die Heiden, die zu allen möglichen Idolen beten, wie Allah oder Jesus. Wir, die heldenhaften Wenigen, die wir uns in jeder Generation gegenüber jenen sehen, die uns vernichten wollen, aber wir retten uns vor ihren Händen. Sie, die vielen Feiglinge, die uns und unsern Staat vernichten wollen und unser Mut besiegt sie. Sie – alle Goyim, aber besonders die Muslime, die Araber, die Palästinenser. Nein, so ist es nicht. Überhaupt nicht.“ – mehr hier.

 


25.07.2018

Presseerklärung der Palästina Initiative Region Hannover zum Konzert von 47Soul am 21.07. im Rahmen des Kultursommers der Region

„Das hat mir das Herz geöffnet“

Dabke-Tanz, arabische Straßenmusik mit Reggae-Rhythmen und Hip-Hop – 47Soul, die Londoner Band mit palästinensischen Wurzeln, brachte Zuhörerinnen und Zuhörer in Bewegung.

Rund 450 Gäste, alteingesessene und neue Mitbürger jeden Alters, tanzten zusammen fröhlich und ausgelassen und genossen einen begeisternden Sommerabend im Rahmen des Kultursommers der Region im zauberhaften von-Alten-Garten in Linden.

Menschen der Region aus unterschiedlichen Kulturen freuten sich darüber, gemeinsam zu feiern.

Astrid Wortmann
Palästina Initiative Region Hannover

 

Wir bedanken uns beim Cameo Kollektiv für das Video und die Fotos (aufgenommen von Nader Ismail). Das Video zusammen mit Informationen zu 47Soul finden Sie auch auf www.upgration.de.

 



29.04.2018

47Soul: Shamstep over Hannover

Die Band ohne Grenzen bietet am 21. Juli eine kraftvolle Mischung aus traditioneller palästinensischer Straßenmusik, elektronischen Beats, sowie Funk, Hip-Hop und Rock.

47Soul – eine der innovativsten und angesagtesten Bands aus dem Nahen Osten – bringen uns diese Fusion aus traditioneller Straßenmusik der »Sham«-Region (Palästina, Libanon, Jordanien, Syrien), elektronischen Beats sowie Einflüssen aus HipHop, Funk, Rock und Reggae. 47SOUL verbinden jahrhundertealte Melodien mit analogen Synthesizer-Sounds, Gitarrenriffs und Strophen auf Arabisch und Englisch.

Ihre erste Single Intro to Shamstep hat ein Millionenpublikum auf YouTube erreicht. Live hat sich die Band einen Ruf als euphorischer Massentanz-Auslöser erspielt. Auf ihrer europäischen Club-Tour stellt sie nun ihr erstes Album Balfron Promise (Cooking Vinyl, 2018) vor. Texte und Musik sind sowohl von der Gegenwart Londons als auch von der langen Geschichte Palästinas inspiriert und sprechen sich für Freiheit und gegen jegliche Art von Ausgrenzung aus.

Walaa Sbait / Vocals, Davul
Z the People / Vocals, Keys,  Electronics
El Far3i / Vocals, MC, Percussion
El Jehaz / Vocals, Guitar, Electronics

Veranstalter: Palästina Initiative Region Hannover
in Kooperation mit Team Kultur der Region Hannover

Samstag, 21. Juli, 20 Uhr
Von-Alten-Garten, Von-Alten-Allee 31, 30449 Hannover
Anfahrt: U-Bahnlinie 9, Buslinie 100/200, Lindener Markt, 5 Minuten Fußweg
Eintritt: 15 Euro/ermäßigt 10 Euro
Doppelticket für zwei Abende 20. Juli (Eröffnung Kultursommer) und 21.Juli (47Soul): 25 € / ermäßigt 15 €
Vorverkauf: www.reservix.de

 

Hier finden Sie weitere Informationen zu 47Soul

Informationen auf Arabisch

Hier finden Sie das Plakat zum Konzert

Informationen zu allen Veranstaltungen des Kultursommers 2018

 


14.12.2017

Liebe Palästina- und Nahost-Interessierte,

wir möchten Sie auf die FILISTINA 2018 hinweisen.

 

Programm siehe unter der Rubrik FILISTINA 2018

 

 


21.09.2017

Universell, modern und für alle Menschen verständlich – so versteht Saleem Ashkar die Musik Beethovens. Mit seinem Beethoven-Projekt, das sämtliche Klaviersonaten des Komponisten umfasst, begeistert er 2016/2017 sein Publikum in Berlin, Osnabrück, Prag und Israel, unabhängig vom kulturellen Hintergrund, in den renommierten Konzerthäusern ebenso wie in kleinen Dörfern, Kirchen und Moscheen seiner Heimat. Im Schloss Landestrost präsentiert uns Saleem Ashkar am 29.11.2017 um 20:00 Uhr einige Sonaten aus diesem Repertoire:

    • Sonate für Klavier Nr. 1 in F-Moll Op. 2 
    • Sonate für Klavier Nr. 13 in Es-Dur Op. 27 Quasi una fantasia  
    • Sonate für Klavier Nr. 27 in E-Moll Op. 90
    • Sonate für Klavier Nr. 21 in C-Dur Op. 53 `Waldstein´

Der Pianist mit christlich-palästinensischen Wurzeln, aufgewachsen im israelischen Nazareth, studierte u.a. an der HMTM Hannover und lebt seit vielen Jahren in Berlin. Er arbeitet international mit namhaften Dirigenten und Orchestern und tritt im Rahmen klassischer Musikfestspiele auf.

Mehr zum Künstler und seiner Arbeit erfahren Sie unter den folgenden Links:

Mit dem Erlös des Konzertes unterstützt die Palästina Initiative ein Hilfsprojekt von NAJDEH e.V. für Diabeteskranke Kinder in Gaza (siehe diese Seite weiter unten den Eintrag vom 16/07/2017).

Karten zu 20,00€ (erm. 15,00€) sind auf unseren Veranstaltungen, den bekannten Vorverkaufsstellen in Hannover, über reservix als auch an der Abendkasse erhältlich.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar: S2 ab Hannover Hbf. ab 18.58 Gleis 2 an Neustadt Bhf. 19.33 oder RE1 ab Hannover Hbf. 19.20 Gleis 12 an Neustadt Bhf. 19.47, dann ca. 8 min Fußweg (ca.600 m).

Weitere Informationen über diese und andere Veranstaltungen im Schloss Landestrost.

 


17.09.2017

Veranstaltungsreihe zum Tag der Menschenrechte 2017

In Hannover haben sich 2016 auf Initiative von kargah e.V. rund 25 politische und kulturelle Organisationen im Rahmen des Tages der Menschenrechte, der jedes Jahr am 10. Dezember stattfindet, zu einem gemeinsamen Bündnis zusammengeschlossen, um auf aktuelle Menschenrechtsthemen aufmerksam zu machen. Dieses Jahr werden wir insbesondere Europa und auch Deutschland kritisch betrachten. Wo finden auch bei uns Einschränkungen der Menschenrechte statt? Sei es im Rahmen der Asylpolitik, der Meinungsfreiheit oder der Sicherheitspolitik? Und inwiefern trägt die Politik der EU zu Menschenrechtsverletzungen weltweit bei? In einer großen und vielfältigen Veranstaltungsreihe vom 13. November bis 20. Dezember werden wir an unterschiedlichen Orten in über 20 Veranstaltungen in ganz Hannover diese Themen kritisch und auch künstlerisch hinterfragen. Die Formate sind breit gefächert- von Ausstellungen und Vorträgen über Workshops und Theater bis hin zu einer Filmreihe. Hierbei möchten wir mit den hannoverschen Bügerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen und Anregungen geben, selbst aktiv zu werden. Ein Highlight bildet die große Bündnisveranstaltung am 17. November im Kulturzentrum Pavillon, bei der wir insbesondere die Menschenrechtslage in Europa und Deutschland kritisch betrachten möchten. Wir konnten Rolf Gössner (Anwalt und Mitglied der Internationalen Liga für Menschenrechte) für einen Vortrag zum Thema „Menschenrechte in Zeiten des Terrors“ gewinnen. Außerdem wird das interkulturelle Jugendtheater – GET2GETHER von IKJA e.V. Ausschnitte aus ihrem Tanztheater „Human Act“ zeigen und das Bündnis, sich und das gemeinsame Programm vorstellen.

Die Palästina-Initiative arbeitet im Bündnis mit. Im Folgenden können Sie in der Presseerklärung, dem Programm und der Bündniszeitung weitere Informationen und die Veranstaltungstermine entnehmen.

 


08.09.2017

Der Nahe und Mittlere Osten
Eine Veranstaltungsreihe über Herausforderungen,
aktuelle Entwicklungen und Perspektiven für Gesellschaft und Politik

Der Nahe und Mittlere Osten ist wie kein anderes Gebiet der Welt durch Bürgerkriege, zwischenstaatliche Kriege und Revolutionen geprägt. Mehrere Konflikte überlagern sich und stehen im Widerspruch zueinander. Sie lassen die Menschen in dieser Region nicht zur Ruhe kommen. Zugleich ist die Region reich an Kulturen der verschiedenen Bevölkerungsgruppen und Religionsgemeinschaften. Unsere Veranstaltungsreihe widmet sich daher zwei Themenkomplexen: Wir greifen die besondere Vielfalt dieser Region auf und richten dabei unseren Blick auf einzelne Länder. Zudem befassen wir uns detaillierter mit den kriegerischen Auseinandersetzungen in diesen Gebieten. Gemeinsam mit Expert*innen und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen sollen die gesellschaftlichen, politischen und geschichtlichen Entwicklungen ausgewählter Länder dieser Region analysiert werden. Unser Ziel ist eine differenzierte Diskussion über bedeutsame Probleme in der Region. Denn nur so kann ein Verständnis dafür entwickelt werden, was die Ereignisse und Erscheinungen dort mit uns in Europa zu tun haben.

Lesen Sie alle Informationen in der digitalen Fassung des Veranstaltungs-Flyers.

 


17.08.2017

THEATER-TIPP

Wiederaufnahme eines sehr aktuellen Stückes:
Abrahams Kinder
Eine Reise nach Jerusalem
von Svein Tindberg mit Rainer Frank
Näheres siehe unter http://www.staatstheater-hannover.de/schauspiel

Ort: Cumberland
Termine: Di 26.09.2017 / Mi 27.09.2017 / So 15.10.2017
Einlass: 19:30 Uhr / Vorstellung: 20:00 – 21:35 Uhr
Karten: 20,00 €

In der Rezension vom 06.05.2017 schreibt Ronald Meyer Arlt in der HAZ: „Es ist ein wichtiges Stück, denn in Zeiten, in denen die meisten vor allem die Unterschiede zwischen den Kulturen und den Religionen betonen, ist es nicht schlecht, die Gemeinsamkeiten herauszustellen.
Das Stück ist wichtig, aber es ist auch schwierig. Rainer Frank – ein wunderbarer Sprecher, der Worte nach Belieben ganz groß oder ganz schmal klingen lassen kann – tritt hier nicht als Lehrer, sondern als Suchender auf.“

 


16.07.2017

Hilfe für Diabeteskranke Kinder im Gazastreifen

In Zusammenarbeit mit der Haifa Association for Children with Diabetes hat NAJDEH e.V. 2016 ein Hilfsprojekt für Diabeteskranke Kinder im Gazastreifen gestartet. Im Rahmen des Projektes sollen 100 an Diabetes erkrankte Kinder mit Blutzuckermessgeräten ausgestattet und monatlich mit jeweils 120 Teststreifen versorgt werden.
Aus Mangel an mobilen Untersuchungsgeräten und weil die Kosten für die Teststreifen sehr hoch sind, kommt es häufig zu schweren Unfällen beziehungsweise zum Tod von Diabeteskranken Kindern im besetzten Palästina. Viele Familien, insbesondere im Gazastreifen, können sich weder das mobile Messgerät noch die Anschaffung der monatlich benötigten Teststreifen leisten.

Lesen Sie gerne auf Seite 2 in folgendem Dokument weiter:

Hilfe für Diabeteskranke Kinder im Gazastreifen (inkl. Bericht und Fotos der Unterstützungsaktion 2016)

 


05.03.2017

Anregung zum Nachlesen und Nachhören der Menschenrechts-Veranstaltung mit Thomas Gebauer am 02.12.2016 auf der Webseite von “Welt in Hannover”.

 


05.03.2017

Eine dauerhafte Lese-Empfehlung von uns ist der Blog des Bündnisses zur Beendigung der israelischen Besatzung e.V.

 


21.02.2017

Zur Debatte über Antisemitismus und Kritik an israelischer Politik: Moshe Zuckermann, Soziologieprofessor in Tel Aviv, beschreibt – u.a. auch an Hand eigener Diskussionserfahrungen – wie eine vorgebliche Antisemitismusbekämpfung in Deutschland zur ideologischen Farce gerät.

10.02.2017: Deutsche Befindlichkeiten (Tageszeitung junge Welt)

 


20.02.2017

MAKE IT RIGHT PALESTINE 2017 ist eine internationale Kampagne, die darauf zielt, die Einhaltung der Menschenrechte und die Beendigung der Besatzung in Palästina durchzusetzen. Im Jahr 2017 häufen sich die Jahrestage dieser leidvollen Geschichte und erinnern die internationale Staatengemeinschaft an ihre Verantwortung, sich für eine gerechte Lösung der Palästina-Frage einzusetzen und Schritte zum Frieden zwischen Israel und Palästina zu unterstützen. Diese Jahrestage appellieren zugleich an jeden einzelnen, sich einzubringen in den öffentlichen Diskurs über den Beitrag Deutschlands und Europas  zu einem friedlichen und gleichberechtigten Miteinander  der palästinensischen und der israelischen Gesellschaft.

Weitere Informationen zu der Kampagne finden Sie auf der zugehörigen Webseite.

Hier können Sie den MAKE IT RIGHT – Flyer ansehen.